über den Zeugen D.. eingeführten Angaben zu berücksichtigen. Die Zeugin hat nach Angaben des Zeugen D.. Binalshibh auf Lichtbildern eindeutig wieder erkannt. Auÿerdem hat der Zeuge M.. in seiner Aussage in der Hauptverhandlung bestätigt, dass Binalshibh einmal in seinem alten Zimmer in dem von der anonymen Zeugin bei einer Autofahrt mit dem Zeugen D.. wieder erkannten Haus in der Mollwitzstraÿe in Berlin gewohnt habe, und dass Binalshibh eine Frau gefunden habe, die ihm  dem Zeugen M..  nicht bekannt gewesen sei. Der Zeuge M.. hat zwar den Zeitpunkt dieser Wohnungsüberlassung an Binalshibh nicht mehr genau erinnert, auf Vorhalt, dass dies nach den Angaben der anonym gebliebenen Zeugin im Juli 2000 gewesen sein soll, aber bestätigt, dass dieses der Zeitraum gewesen sein könne. Auÿerdem stimmt auch die von der anonym gebliebenen Zeugin gegenüber dem Zeugen D.. abgegebene Beschreibung von Binalshibh in zahlreichen weiteren Einzelheiten mit den Angaben anderer Zeugen überein. So hat die anonym gebliebene Zeugin gegenüber dem Zeugen D.. angegeben, dass Binalshibh die USA als Feind bezeichnet und zum Ausdruck gebracht habe, dass er die Juden hasse. Diese Schilderung fügt sich stimmig zusammen mit den Angaben des Zeugen N.. über die zunehmende antiamerikanische und antijüdische Haltung der Gruppe um Atta, zu der auch Binalshibh gehörte. Schlieÿlich hat die anonym gebliebene Zeugin gegenüber dem Zeugen D.. beschrieben, dass Binalshibh während ihrer gemeinsamen Zeit in Berlin dauernd in Telefonzellen gegangen sei, um zu telefonieren und häug Anrufe erhalten habe, für die er ein mitgeführtes Mobiltelefon benutzt habe. Die anonyme Zeugin ist in den wenigen Tagen ihres Kontaktes zu Binalshibh in Berlin in der Zeit vom 16. bis zum 21. Juli 2000 einige Male zusammen mit Binalshibh in einem TelefonCenter gewesen, weil er dort Telefonate führen wollte. Nach ihren Angaben hat er ihr dazu erklärt, dass er dort neue Telefonnummern für am nächsten Tag zu führende Gespräche bekommen würde. Diese Schilderung fügt sich stimmig zusammen mit den Angaben des Zeugen N.., wonach Binalshibh ständig mehrere Mobiltelefone bei sich gehabt und Gespräche geführt habe. Dieses Verhalten passt wiederum zu der von Binalshibh bei der Vorbereitung der Anschläge vom 11. September 2001 eingenommenen Rolle als Koordinator zwischen den verschiedenen an der Anschlagsvorbereitung und durchführung beteiligten Gruppen und Personen. 535 ee) Essabar 536 Die zur religiösen Haltung und inneren Einstellung Essabars getroenen Feststellungen beruhen im Wesentlichen auf den Aussagen der Zeugen B.. und B... Der Zeuge B.. hat nach seinen Angaben Essabar bereits während dessen Aufenthalt in Köthen Ende 1997 oder Anfang 1998 kennen gelernt. Essabar habe später den Kontakt zu ihm  dem Zeugen B..  abgebrochen, nachdem er sich von einem eher lockeren Menschen, mit dem man über alles habe sprechen können, zu einem streng gläubigen, konservativen Moslem entwickelt habe. 537 Noch detaillierter hat diese Entwicklung Essabars der Zeuge B.. geschildert. Der Zeuge hat Essabar nach seinen Angaben ebenfalls Ende 1997 in Köthen 133

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