Zunächst hätten etwa 20 verschiedene Leute an den Gruppentreen teilgenommen, später nur noch der kleinere Kreis um Atta, zu dem die späteren Attentäter und der Angeklagte, Mzoudi, Bahaji und Essabar gehört hätten. Der Zeuge hat beschrieben, dass es anfangs lockerer zugegangen sei und noch nicht so streng wie später, als es um den Dschihad gegangen sei. Der Zeuge hat zu diesen Gesprächsinhalten zahlreiche Beispiele genannt, etwa dass darüber geredet worden sei, wie man sich für den Dschihad t halte, dass darüber geredet worden sei, dass sein  des Zeugen N..  Vorname Shahid Märtyrer bedeute, dass etwa über einen in den USA verhafteten Scheich gesprochen worden sei, den Binalshibh gut gefunden habe, und schlieÿlich, dass über von Moslems an verschiedenen Orten der Welt ausgeführte Anschläge gesprochen worden sei, etwa über die Anschläge in Nairobi und dabei auf seinen und anderer Teilnehmer Einwand, dass bei diesem Anschlag Zivilisten umgekommen seien, von anderen, insbesondere von Atta und Al Shehhi geantwortet worden sei, dass man das in Kauf nehmen müsse. 581 Diese Angaben des Zeugen N.. sind hinsichtlich der ersten Zeit im Wesentlichen durch den Zeugen M.. bestätigt worden, der sich, weil ihm die Religiosität der Gruppe zu intensiv wurde, bereits Ende August 1998 durch Umzug nach Berlin aus der Gruppe herauslöste. Der Zeuge A.., der lange Zeit das Zimmer neben dem Angeklagten in der Studentenwohngemeinschaft in der Schüttstraÿe 3 bewohnte, hat Teile der Schilderung des Zeugen N.. ebenfalls bestätigt, aber darauf hingewiesen, dass er weniger am Gruppenleben teilgenommen habe als der Zeuge N.., weil er  der Zeuge A..  an den Wochenenden jeweils nach Kiel gefahren und nur innerhalb der Woche in Hamburg gewesen sei. Der Zeuge A.. hat im Übrigen im Vergleich zum Zeugen N.. weniger konkrete Angaben über den Inhalt der bei den Treen geführten Gespräche machen können. Er hatte im Gegensatz zu dem Zeugen N.. daran eher allgemein gehaltene Erinnerungen. Dass es in der Gruppe zumindest im Wesentlichen um die Konikte zwischen streng gläubigen Moslems sowie Juden und der westlicher Welt ging, ergibt sich aber auch aus den Angaben des Zeugen A... So hat er beispielsweise angegeben, dass es im Kerngehalt richtig sei, dass Attas Weltbild dadurch geprägt gewesen sei, dass er die Juden als Planer einer Weltverschwörung ansah, die den Islam ausrotten wollten. Die Juden seien es danach, die die Finanzwelt und die Medien beherrschten, sie steuerten Amerika und den Westen. Das Zentrum des Weltjudentums und der von diesem beherrschten Handelsund Finanzwelt habe Atta in New York gesehen. Der Zeuge A.. hat auch angegeben, dass bei manchen Themen Attas Augen geglüht hätten, während der Angeklagte sich nicht mit der gleichen Intensität wie Atta ereifert habe. Schlieÿlich hat der Zeuge auch angegeben, dass alle in der Gruppe über den Bosnienkrieg empört gewesen seien und die Mujaheddin als Helden angesehen hätten. Eine solche allgemeine Einschätzung des Zeugen setzt aber voraus, dass in der Gruppe mehrfach über die betreenden Themen gesprochen worden ist. Dadurch werden wiederum die entsprechenden Angaben des Zeugen N.. bestätigt. 582 Erste Ansätze, das Umfeld in Hamburg koordiniert zu verlassen, zeigten sich 146

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