Osama Bin Laden auf, den er sich wahrscheinlich aus dem Internet ausgedruckt hatte. Seine positive Haltung zu diesem Terroristen und Mörder brachte Bahaji dadurch zum Ausdruck, dass er dem Zeugen M.., einem seiner Mitbewohner in dem Studentenwohnheim in der Bunatwiete 6, kurze Zeit nach dem 6. Oktober 1998 einen Computerausdruck oder eine Kopie eines schriftlich niedergelegten Interviews mit Osama Bin Laden von März 1997 übergab, in welchem Bin Laden u.a. die USA als kriminell und für die Tötung von Menschen in Palästina, im Libanon und im Irak verantwortlich bezeichnet. Auÿerdem führte Bin Laden in diesem Interview aus, dass es eine Picht der Moslems sei, den Dschihad zu führen, um die Amerikaner aus allen muslimischen Ländern zu vertreiben. Die Männer, die in Riad und Dhahran durch Bombenanschläge Teile militärischer Truppen der USA getötet haben, wurden von Bin Laden in dem Interview als Helden bezeichnet, welche der Schande und Unterwürgkeit an der Spitze ihrer Nation ein Ende gesetzt hätten. Bin Laden sprach in dem Interview die Bitte an Allah aus, diese Männer als Märtyrer anzuerkennen. Zu einem Gespräch über dieses Interview zwischen Bahaji und dem Zeugen M.. kam es nicht. Schlieÿlich speicherte Bahaji auf seinem Computer eine Rede Bin Ladens vom 7. Januar 2000 ab, in welcher es heiÿt, dass Gott die Muslime prüfen wolle, ob sie sein Haus verteidigten oder sitzen bleiben würden. An anderer Stelle heiÿt es, dass es kein Ausweichen davor geben würde, zu der Religion zurückzukehren, die groÿen Sünden aufzugeben und den Dschihad für die Sache Gottes aufzunehmen. Mit Bezug auf die stattndenden Kämpfe in Tschetschenien heiÿt es in der Rede, Gott lasse die Schüsse unserer Brüder, der Mujaheddin in Tschetschenien tresicher werden. Allgemein mit Bezug auf Märtyrer heiÿt es des Weiteren, Gott sage, dass die vorzüglichen Märtyrer jene seien, die in der ersten Reihe kämpften und sich nicht abwendeten, als bis sie getötet würden. Diese würden sich in den obersten Kammern des Paradieses wälzen und der Herr würde ihnen zulächeln. Schlieÿlich wird die Verherrlichung des Märtyrerkampfes von Muslimen durch Bahaji deutlich an einem von ihm auf seinem Computer gespeicherten Text, in welchem eine Frau gepriesen wird, die am 9. Juni 2000 in Tschetschenien einen Sprengstoanschlag begangen haben und dabei gestorben sein soll. In einer Ansprache eines arabischen Afghanistankämpfers, von der Bahaji eine Videoaufzeichnung hatte, wird dazu aufgefordert, alles zu tun, um den WeltDschihad zu entfesseln. Auf CDROM hatte Bahaji eine Botschaft Bin Ladens gespeichert, die den Titel trägt Kriegserklärung an die Amerikaner, die das Land der zwei Heiligen Plätze besetzen. 123 Auch Al Shehhi hatte die Honung, als Märtyrer in das Paradies zu kommen und äuÿerte mehrfach seine Vorstellung, dort dann unbegrenzt essen zu können. 124 Der Angeklagte begrüÿte ebenfalls den bewaneten Kampf islamischer so genannter Gotteskrieger oder Mujaheddin. Er hörte und verwahrte deshalb neben zahlreichen Audiokassetten mit allgemeinen Predigten über islamische Angelegenheiten auch Kassetten, in denen es um die Verherrlichung islamistischer so genannter Märtyrer ging und die beispielsweise mit Die Geschichte wird nur mit Blut geschrieben und Herrlichkeit kann nur mit Opfern erreicht werden 28

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