tete Jarrah eine Anzahlung von 349,DM für seine spätere Flugausbildung. Am 26. Juni 2000 unterschrieb Jarrah in München ebenfalls den Ausbildungsvertrag. 218 c) Verschleierung der Attentatspläne nach auÿen 219 Um möglichst unauällig zu erscheinen und nach auÿen nicht mehr als streng gläubige Muslime in Erscheinung zu treten, rasierten sich Atta, Al Shehhi und Jarrah nach ihrer Rückkehr aus Afghanistan die langen Bärte streng gläubiger Muslime ab, die sie vorher getragen hatten. Sie wollten jegliches Aufsehen vermeiden, um ihr Attentatsvorhaben nicht zu gefährden. 220 Al Shehhi trug bereits auf dem Passfoto, das er am 2. Januar 2000 in seinen neuen Pass einfügen lieÿ, nur noch einen kurzen Oberlippenbart und einen kurzen gestutzten Kinnbart. Als er am 15. Januar 2000 in seiner Heimat in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammen mit seiner Familie und zahlreichen Freunden seine Hochzeit nachfeierte, trug er, wie auch in der Folgezeit, überhaupt keinen Bart mehr. 221 Auch Atta, der ebenfalls bei seiner Abreise nach Afghanistan noch einen langen ungestutzten Vollbart getragen hatte, nahm nach seiner Rückkehr nach Hamburg den Bart ab. Während er auf den Bildern in seinen beiden früheren Pässen einen Vollbart trug, zeigte ihn das in seinen neuen Pass vom 8. Mai 2000 eingefügte Lichtbild ohne Bart. So blieb es auch in der Folgezeit während seines Aufenthaltes in den USA. 222 Gleiches gilt für Jarrah. Vor seinem Afghanistanaufenthalt hatte er zuletzt einen mal mehr und mal weniger langen Bart getragen, den er nach seiner Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland endgültig wieder abnahm. 223 Binalshibh hatte früher zwar keinen sehr vollen Bart gehabt, jedoch im Herbst 1999 vor seiner Abreise nach Afghanistan sowie während seines Aufenthaltes dort gleichfalls einen Vollbart getragen. Ob er nach seiner Rückkehr aus Afghanistan ebenfalls seinen Bart stutzte oder entfernte, ist nicht festgestellt worden. 224 Atta, Al Shehhi, Jarrah und Binalshibh nahmen in der Zeit zwischen ihrer Rückkehr aus Afghanistan und der beabsichtigten Einreise in die USA zwar Kontakt zu den anderen Vereinigungsmitgliedern auf. Sie wollten jedoch möglichst wenig Auÿenkontakte haben, um Nichts über ihr Vorhaben nach auÿen dringen zu lassen und dieses nicht zu gefährden. Zu diesem Zwecke hielten sie sich während ihrer Aufenthalte in Hamburg in wechselnden Wohnungen in verschiedenen Stadtteilen Hamburgs auf. 225 Jarrah wohnte, sofern er nicht in Hamburg oder auf Reisen war, bei der Zeugin S.. in Bochum. Von dort aus fuhr er unter anderem mehrfach nach Hamburg. So hielt er sich hier insbesondere am 29. Februar, am 14. März, am 28. und 30. März, am 6. April sowie am 14. und 16. Juni des Jahres 2000 auf. Als Unterkunft 51

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