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Bahaji nahm in der Folgezeit nach den Anschlägen vom 11. September 2001
gelegentlich Kontakt zu seinen Familienangehörigen in Hamburg und insbesondere zu seiner Ehefrau auf. Dabei beteuerte er wiederholt, dass er selbst, wie
auch der Angeklagte, mit den Ereignissen des 11. September 2001 nichts zu
tun gehabt hätte. Er wusste dabei, dass dies jedenfalls in der zum Ausdruck
gebrachten generellen Form nicht zutraf, wollte jedoch seine Verstrickung in
die Anschläge vom 11. September 2001 nicht oen legen. Auch war bei seinen
Äuÿerungen bewusst, dass seine Kontakte zu seinen Familienangehörigen in
Hamburg polizeilich überwacht wurden, was tatsächlich auch der Fall war. Seine
Unschuldsbekundungen gab er deshalb bewusst auch zu dem Zweck ab, um
damit sich und den Angeklagten zu entlasten.
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Essabar setzte sich noch vor Bahaji am 30./31. August 2001 nach Pakistan und
Afghanistan ab. Er war entweder von Bahaji oder auf andere Weise vom Inhalt
der SMS Attas unterrichtet worden und später von Binalshibh informiert worden, dass die Anschläge bevorstanden, und von Binalshibh gebeten worden, eine
Nachricht mit dem Datum der Anschläge an die Al Qaida Führer in Afghanistan
zu übermitteln. Essabar, der schon auf Grund der SMS des Atta mit den Vorbereitungen seiner Flucht aus Deutschland begonnen hatte, wollte diesen Auftrag durchführen und anschlieÿend für unabsehbare Zeit in Afghanistan bei der
Al Qaida bleiben, um so unterzutauchen und sich der erwarteten Strafverfolgung
zu entziehen, sofern nicht die erwarteten Anschläge unterbleiben würden und
eine Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland risikolos möglich erschiene.
Am 23. Juli 2001 hatte er bei der pakistanischen Botschaft in Berlin ein Touristenvisum für die Einreise nach Pakistan beantragt und erhalten. Am 22. August
2001 buchte er bei einem Reisebüro in Hamburg einen Flug bei der Fluggesellschaft TurkishAirlines von Hamburg über Istanbul nach Karatschi für den
30. August 2001. Am 31. August 2001 kam er in Karatschi an.
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Nach seiner Ankunft in Karatschi rief Essabar von dort aus am 31. August 2001
sowie am 2. September 2001 bei Bahaji in Hamburg an. Bei diesen Gesprächen
wurde zwischen ihm und Bahaji besprochen, wann und wo sie sich in Afghanistan
wieder treen wollten. Anschlieÿend reiste Essabar nach Afghanistan weiter und
benachrichtigte auftragsgemäÿ Khalid Sheikh Mohammed von dem geplanten
Datum der bevorstehenden Anschläge. Danach blieb er in einem Lager der Al
Qaida in Afghanistan. Er nahm dort eine Führungsposition ein und wohnte in
einem besonderen Haus, das der Führungsgruppe der Al Qaida vorbehalten war.
Wo Essabar sich seither aufhält, ist unbekannt.
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Als letztes der Vereinigungsmitglieder, die kurz vor den Anschlägen vom 11.
September 2001 üchteten, verlieÿ Binalshibh am 5. September 2001 die Bundesrepublik Deutschland. Er og an diesem Tag mit einem Flugzeug der Lufthansa
von Düsseldorf nach Madrid. Einen für den 19. September gebuchten Rückug von Madrid nach Düsseldorf nahm er nicht wahr. Von Madrid gelangte er
nach Pakistan und von dort in ein Lager der Al Qaida in Afghanistan, wo er
sich während der Anschläge vom 11. September 2001 sowie in der Zeit danach
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