Weitere Aktivitäten c. Association pour la prévention de la torture (APT) Im September 2016 nahm die NKVF am Symposium von APT zum Thema Monitoring von psychiatrischen Institutionen in Genf teil. An der Konferenz waren rund 15 nationale Präventions­ mechanismen aus verschiedenen Regionen der Welt, einschliess­ lich der Kommission, sowie Expertinnen und Experten dieses ­Bereichs vertreten. Das Symposium ermöglichte einen Wissensund Praxis­austausch zum Monitoring der betreffenden Institutio­ nen. Im Mittelpunkt der Referate standen insbesondere die inter­ nationalen Vorgaben im Zusammenhang mit dem Einsatz von freiheits­beschränkenden Massnahmen in psychiatrischen Einrich­ tungen. d.  Parlamentarische Kampagne gegen die Inhaftierung von Migrantenkindern Im Rahmen ihrer Kampagne «Beendigung der Abschiebehaft der Kinder» hat die Parlamentarische Versammlung des Europara­ tes (PACE) am 16. Juni 2016 in Bern ein Seminar zum Thema «För­ derung von Alternativen zur Inhaftierung von Migrantenkindern in der Schweiz» veranstaltet. Auf Einladung der Organisatoren prä­ sentierte die Kommission ihre Beobachtungen und Feststellungen zur Inhaftierung von Migrantenkindern auf gesamtschweizerischer Ebene. Die Kommission hat dieses Seminar genutzt, um auf die in­ ternationalen Standards für die Inhaftierung von Jugendlichen hin­ zuweisen und die zuständigen Behörden dazu aufzurufen, alter­ native Lösungen zur Inhaftierung anzuwenden. e.  Konferenz Schweizerischer Gefängnisärzte Im Januar 2016 hat die Kommission in ihrer Eigenschaft als ­ itglied mit Beobachterstatus an der Konferenz Schweizerischer M Gefängnisärzte teilgenommen. An diesem Treffen in Basel waren rund 100 Fachleute aus dem Bereich Gefängnismedizin zugegen. Die Konferenz hat sich insbesondere mit Fragen zur Gesundheits­ versorgung im Freiheitsentzug befasst. Tätigkeitsbericht NKVF 2016 25

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