jedenfalls vor seiner Abreise nach Afghanistan  ein so genanntes Kochbuch für Anarchisten mit Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoen und dergleichen auf Diskette. Atta war hasserfüllt geworden. Er bezog seine Motivation aus dem Hass. Auf N.. und M.. machte er den Eindruck, keinen Spaÿ am Leben zu haben. Er hatte die Einstellung, dass das Herz durch Spaÿ stirbt. 120 In den Mittelpunkt des Denkens der Gruppe geriet immer mehr der Gedanke an Selbstmordattentate. Jarrah vertrat gegenüber der Zeugin S.. die Auassung, dass es das Gröÿte für einen Moslem sei, in den Dschihad zu ziehen. Ihrer Angst, mit den erhoten gemeinsamen Kindern dann allein zu bleiben, hielt er entgegen, dass es die höchste Ehre sei, die Frau eines toten Kämpfers zu sein. Seinen zunehmenden Willen, sein Leben im Rahmen einer gewaltsamen Bekämpfung von Nichtmoslems zu opfern, brachte Jarrah auch im Rahmen von Notizen auf seinen Studienunterlagen zum Ausdruck. Auf ein mit dem Datum des 5. Oktober 1999 versehenes Blatt schrieb er in arabischer Sprache sinngemäÿ: Der Morgen wird kommen. Die Sieger werden kommen, werden kommen. Wir schwören, wir werden euch besiegen. Die Erde wird unter euren Füÿen beben. Auf ein mit dem Datum des 7. Oktober 1999 versehenes Blatt schrieb er in arabischer Sprache: Aber der Frühling meines Landes ist ermordet. Auf ein mit dem Datum des 13. Oktober 1999 versehenes Blatt schrieb er schlieÿlich: Ich habe euch Männer gebracht, die den Tod so lieben, wie ihr das Leben liebt. Die die den Dschihad betreiben, geben Besitz dahin für den Kauf von Waen und Nahrung und sein Lohn ist die Fahrt im Begehren auf Sieg und Martyrium, auf dem Weg Gottes, des Herren der Diener. Was die betrit, die die Fahrt auf dem Wege Gottes verfehlen, so wird ihr Lohn aufgehoben, so dass sie kämpfen, und zwar kämpfen auf dem Wege der Götzen, aber die List Satans ist schwach. Der Wind des Paradieses ist Ostwind. 121 Bahaji äuÿerte sich beispielsweise gegenüber dem Stiefvater seiner Ehefrau, dem Zeugen Sch, im Sinne einer Hochachtung für die islamischen Kämpfer. Aus dem Internet besorgte er sich zahlreiche Informationen über islamische Kämpfer. So speicherte er auf Diskette einen 1992 gehaltenen Vortrag mit dem Titel Was sagt der Islam zu Krieg?, der mit dem von Atta seiner Diplomarbeit vorangestellten Koranvers überschrieben ist Sprich: Mein Gebet und mein Opfer und mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Welten. Des Weiteren speicherte er auf seinem Computer einen Text, in dem es hieÿ: Die militärische Ausbildung ist eine islamische Obligation, es besteht keine Wahlfreiheit. ... Der wahre Glaube (IMAN) wird in Handlungen oenbart, und wenn jemand wirklich wünscht, im Dschihad zu kämpfen, der wird sich dafür auf alle möglichen Weisen vorbereiten. ... Es sollten Vereine, die den Schwerpunkt auf die Ausbildung in Straÿenkampfund Selbstverteidigungstechniken legen, gegenüber Vereinen, die nur für Turnierkämpfe trainieren, bevorzugt werden. ... Man sollte versuchen, wenn möglich, einem Schützenverein beizutreten und den Schützenstand regelmäÿig zu besuchen, um an Schieÿübungen teilzunehmen. 122 In seiner Wohnung bewahrte Bahaji einen über 28 Seiten langen Lebenslauf des 27

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